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Lebensmittel - nicht nur Nahrungsmittel

Die biologische Produktion von Lebensmitteln schützt die Biodiversität und damit Leben. Wir wollen gemeinsam unser aller Nahrungsgrundlage, eine funktionierende Natur, fruchtbare Böden und intakte Kreisläufe erhalten. Weil ein egoistisches Denken nicht nachhaltig sein kann.

 

Doch was heisst das konkret?

 

  • Wir setzen keine chemisch-synthetischen Hilfsmittel ein

  • Wir setzen keine künstlichen Dünger ein, gedüngt wird nur mit dem Mist unserer Tiere und nur soviel, wie die Pflanzen als Nahrung brauchen

  • 11 % unseres Kulturlandes sind ökologische Ausgleichsflächen

  • Wir pflegen unsere Hecken, die mit vielen Dornensträuchern und kleinen Bäumen zum Lebensraum für unzählige Vogelarten geworden sind.

  • Unkräuter heissen bei uns Begleitkräuter. Wir lassen sie wo möglich zu, denn sie helfen den Insekten und dem Boden, sie schützen vor dem Austrocknen und vor Erosion.

  • Problemunkräuter – wie die Blacke – werden von Hand ausgegraben ohne chemische Keule!

  • Unsere Ökowiesen lassen wir lange stehen, so können seltene Pflanzen absamen, Vögel nisten und Insekten sich vermehren. Sie danken uns dies mit Schlüsselblumen, Salbei und Margeriten die mit ihren bunten Blüten nicht nur das Auge von Insekten erfreuen!

  • Ökowiesen werden nicht gedüngt und nicht als ganzes gemäht: wir lassen Rückzugsorte für Kleintiere und Insekten stehen.

  • Wir erstellen eine Nährstoffbilanz und verhindern damit eine Überdüngung der Böden

 

Unterstütze mit dem Kauf biologisch hergestellter Lebensmittel direkt vom Bauern die kleinstrukturierte, familiäre, bäuerliche Landwirtschaft und damit den Erhalt der Biodiversität, der Fruchtbarkeit unserer Böden, funktionierender Ökosysteme und nicht zuletzt auch den Erhalt der inländischen Nahrungsmittelproduktion zur grösstmöglichen Selbstversorgung der Schweiz in Krisenzeiten.