Ein Loblied auf das Suppenhuhn...

«Es war einmal vor langer Zeit in einem stattlichen Bauernhaus eine tüchtige Altbäuerin. Deren flinke Hände gaben in Windeseile Suppengrün, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Karotten und eine ungeschälte Zwiebel in den grossen Topf, welche fortan dem Suppenhuhn Gesellschaft leisteten. Wohlbedacht hatte sie den grössten Topf gewählt, denn ihre Schwiegertochter als Wöchnerin und ihr hustender Mann sollten in den nächsten Tagen reichlich von dieser stärkenden Kraftbrühe erhalten. Doch nicht nur diese zwei wollte sie versorgen, auch sie selber sollte ausgiebig von ihrer Leibspeise kosten können»

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«und wenn die Altbäuerin noch einen grösseren Topf gehabt hätte, würden sie vielleicht alle heute noch leben».

*erfundene Erzählung

Heute auf der Suche nach gesunden und besonders wertvollen Lebensmitteln – so genanntem Superfood – entdecken wir gelegentlich neu, was unsere Vorfahren bereits kannten. In diese Reihe gehört auch das Suppenhuhn. Früher viel geachtet und als energiespendend gepriesen, verschwand das Suppenhuhn zunehmend von unseren Tellern. Heute erlebt es ein berechtigtes Revival - als Lieferant von hochwertigem Eiweiss, Eisen und Mineralstoffen.

 

Zubereitung Suppenhuhn

Gut Ding will Weile haben… das Suppenhuhn wird zwei bis drei Stunden in reichlich Wasser mit viel Gemüse, besteckten Zwiebeln und Lorbeerblättern gesiedet. Wenn sich das Fleisch problemlos vom Knochen ziehen lässt, ist das Fleisch gar. Nehmen Sie das Huhn aus der Pfanne und lösen Sie das Fleisch z.B. mit einer Gabel vom Knochen und geben Sie es in Stücken wieder in die Brühe. Die Suppe kann noch mit Suppeneinlagen (Gries, Teigwaren...) angereicht werden und als leckere Kraftbrühe serviert werden.

Möchten Sie etwas anderes ausprobieren als die klassische Hühnersuppe, so empfehlen wir Ihnen, nach dem Sie das Suppenhuhn wie oben beschrieben zubereitet haben, eine asiatische süsssaure Sauce zu köcheln und zum Hühnerfleisch zu geben. Oder haben Sie Lust auf Salat? Dann mischen Sie zu den leicht warmen Stücken des Suppenhuhns etwas Stangensellerie und Karotten mit Joghurt, Senf, Essig und Pfeffer. Danach gerösteten Sesam darüber verteilen und der Genuss kann beginnen.

Auch sehr beliebt ist bei uns das gare Suppenhuhnfleisch mit der Gabel zu zerzupfen und in reichlich Öl anzubraten.

Die Brühe, in der Sie das Suppenhuhn gekocht haben ist sehr wertvoll. Stellen Sie diese beiseite und verwenden Sie sie für eine andere Suppe oder kochen Sie Reis, Risotto etc. darin. Das in diesem Sud enthaltene Aroma ist zu wertvoll um es nicht zu nutzen...!

Die Zubereitung im Steamer ist eine mögliche und einfache Alternative (2-3 Stunden bei 100°C dämpfen) zum Sieden in der Pfanne, jedoch hat sie den Nachteil, dass Sie so keinen Sud zum weiterverwenden haben.

 

Zubereitung verarbeitetes Hühnerfleisch

Die Zubereitung der Hamburger und der Bratwürste weicht nicht ab von den allgemein gängigen Zubereitungsarten.

Die Rauchwürste und Bauernwürste sind bereits gekocht, können kalt gegessen oder aufgewärmt werden. Wobei eine sanfte Erwärmung sehr zu empfehlen ist, weil  sonst der Speck ausläuft und die Würste dadurch trocken werden.

Den Hackbraten empfehlen wir entweder in der Pfanne zu schmoren oder in den Ofen zu schieben. Die ideale Kochzeit für Hackbraten aus Hühnerfleisch liegt leicht unter den Rezeptangaben für Hackbraten aus Schweins- und Rindfleisch (d.h. für 500g Hackbraten statt 50-60min, nur ca. 40min schmoren). 

 
 

Hof Grossegg

Martin und Naemi Klaus

Grossegg 621

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