wie funktioniert die herkömmliche Milchgewinnung?

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Wie funktioniert die herkömmliche Milchgewinnung?

Seit Jahrhunderten werden in der Schweiz Kühe gehalten und gemolken. Eine Kuh produziert Milch nach der Geburt eines Kalbes und kann danach etwa ein Jahr lang gemolken werden. Nach rund einem Jahr kalbt die Kuh wieder. Damit der Mensch die Kuh melken kann, trennt er seit vielen Jahren das Kalb unmittelbar nach der Geburt von der Kuh. Diese ist aber sehr wohl im Stande für ihren Nachwuchs selbst zu sorgen.

Während den letzten Jahrzehnten wurde es wirtschaftlich notwendig, dass Bauernbetriebe nicht mehr alles im kleinen Stil machten. Es war sinnvoller, dass sich die Betriebe spezialisierten. So gibt es heute die Milchproduzenten und die Kälbermäster. Die Milchproduzenten verkaufen den Kälbermästern ihre Kälber. Diese verlassen den Geburtsbetrieb recht jung und haben noch ein fragiles Immunsystem. Beim Kälbermäster treffen sie dann auf andere Kälber aus anderen Ställen, mit denen sie in einer Gruppe zusammenleben. Problematisch sind all die unausgereiften Immunsysteme der Kälber, die so mit einer Unmenge verschiedener Keime konfrontiert werden. Diese Kombination - schwaches Immunsystem und fremde Keime - erfordert häufige Antibiotikaeinsätze.

 

Diese Probleme löst die MuKa-Haltung! Sie ermöglicht uns einen neuen Milchkonsum, der den Kühen die verdiente Wertschätzung entgegenbringt, indem wir sie ihren Nachwuchs geniessen und ihren Mutterinstinkt ausleben lassen.